Tatort auf Neuwerk

Große Aufregung auf der Insel! Drei Wochen lang drehte ein Fernsehteam eine Tatortfolge mit Til Schweiger in der Rolle des Hamburger Tatortkommissars. Wir waren als „Zuschauer“ dabei, als der Polizeihubschrauber mit den Leuten vom SEK landete. Ein „echter“ SEK Polizist hat uns seine Ausrüstung erklärt. Wir durften einen Blick „hinter die Kulissen werfen“ auf Maskenraum, Kostüme und Requisiten. Dafür durften die Schauspieler sich an einem anderen Drehtag zwischen den Einstellungen in unserer Schule aufwärmen und ausruhen, während wir bei Schneegestöber auf den Wattwagen steigen sollten – als Statisten. Naja, dafür sind wir ja im Januar 2020 im Fernsehen zu sehen!

Riesenbagger im Watt

Bevor die „Flipper “ wieder ihren Dienst aufnimmt, muss der Neuwerk – Priel ausgebaggert werden. Riesenbagger waren dafür Tag und Nacht – immer wenn ablaufendes Wasser war – im Einsatz. Wie groß die Bagger waren? Ein Reifen war so hoch wie ein Erwachsener! Rechtzeitig vor Beginn der Schiffssaison fuhren sie durchs Watt „nach Hause“.

Adventsfeier auf der Insel

Trotz Norovirus und anderen Unsäglichkeiten haben wir es geschafft, rechtzeitig zur Inseladventsfeier ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen! Das „Schulhaustheater“ proudly presents: „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ Tatkräftig wurden wir dabei wieder unterstützt von Gerlinde und Nils. Zum Abschluss kam sogar der Weihnachtsmann auf einen Sprung vorbei…

Paraffinalarm auf Neuwerk

Am Nordufer sind nach dem Sturm große Klumpen Paraffin angeschwemmt worden, die sich in der Sturmflutmauer und auf dem Vorland verteilten. Das Paraffin stammt aus den Tanks der Schiffe. Außerhalb der 12 Meilen Zone ist es erlaubt, Paraffin abzulassen!
Wie viel mag auf dem Meeresboden liegen?? Der Sturm hat es nun auf Neuwerk und Schachern angespült und das ist ganz gefährlich für die Vögel! Sie fressen die kleinen Krümel und diese verklumpen im Magen. Dann verhungern die Vögel – und zur Zeit machen viele Zugvögel auf Schachern und Neuwerk Rast auf der Reise nach Süden – mit vollem Magen!
Also haben wir versucht, so viel wie möglich aufzusammeln, aufzupicken und aus den Fugen zu kratzen. Hoffentlich hat es genützt!

Laternenfest 2018

Mit tollen selbstgebastelten Laternen sind wir trotz Windstärke 6 losgezogen. Alles heilgeblieben! Hinterher haben wir uns aufgewärmt bei Kürbissuppe und Punsch in der Lehrerküche. Das ist nun schon Tradition und zum Saisonabschluss ein nettes Beisammensein.

Ein ganz neuer Lernort

Viel Neues lernen konnten Greta und Karlotta, als sie mit ihrer Mutter einen ganz besonderen Ort besucht haben:

Karlotta berichtet darüber:

Greta und Karlotta in der Seehundaufzuchtstation Pietersburg in Holland

Die Heuler werden, wenn sie krank oder von der Mutter verlassen sind, in die Station gebracht. Dort werden sie mit klein gemachtem Fisch durch einen Trichter mit einem Schlauch am Ende gefüttert. 

Erst einmal werden sie in kleinen Becken dann  in größeren Becken gehaltenen. In den großen Becken sind sie dann zu zweit oder zu dritt. 

Wir sind mit einem Schiff zu einer Sandbank gefahren. In zwei Kisten sind zwei Seehunde mitgekommen. Sie heißen Mr Cheeks und Ru Paul. Auf der Sandbank angekommen, haben wir die Seehunde frei gelassen, indem wir uns auf die Kisten gesetzt haben und die Seiten auf gezogen haben. Die Seehunde sind ganz schnell ins Wasser gerobbt. 

Auf dem Rückweg sind uns die Seehunde noch eine ganze Weile nach geschwommen.

Fotokurs

Eine Hamburger Fotografin verbrachte eine Zeit auf Neuwerk und zeigte Groß und Klein, wie schöne Fotos entstehen können! Nochmals vielen Dank an Valerie Wagner! Es hat uns großen Spaß gemacht!